Kasack

Kasack
  Typ und Verwendung:




  Aussehen:

  Größe:
  Farbe:
  Charakter:
  Mechanik:
  Zuchtgebiete, Gestüte:
  Geschichtliches:





  Wichtiges:

Steppenpferdetyp; unempfindlich gegen Witterungsänderungen und Temperaturschwankungen bis zu 70°C; Reitpferd für große Distanzen, Hirtenpferd für Rinderhirten und für nationale Reiterspiele verwendet. Es gibt zwei Typen: Dzbaye-Typ, etwas massiger und dem mongolischen Pferd ähnlich; Adajewski-Typ, leichter und arabisch beeinflusst.
Der Kasack hat einen recht noblen Kopf, einen im Allgemeinen etwas tief angesetzten Hals, einen langgestreckten Körper und eisenharte Hufe.
um die 143 cm
alle Grundfarben, dazu auch Falben, Schecken und Tiger
Sehr genügsame, robuste und ausdauernde Pferde.
Leichte, fördernde Grundgangarten, Anlage zum Tölt, sehr trittsicher.
UdSSR, Kolchosen im Gebiet von Kasachstan; Staatsgestüt Mugodzhar
Archäologische Ausgrabungen alter Grabstätten zeigen, dass bereits im 6./7. Jahrhundert ein fast identisches Pferd in Kasachstan gezüchtet wurde. Die Zucht ist seit Jahrhunderten weitgehend von Klima und Herdenhaltung bestimmt. Der Kasack wird heute vielfach mit anderen Rassen gekreuzt zur Erzielung bestimmter Gebrauchstypen, z.B. mit Englischem Vollblut, Achal-Tekkiner, Donpferd, Kaltblut.
Das Staatsgestüt Mugodzhar hat großen Einfluss auf die Zucht. Stuten werden für Kumyßbereitung gemolken. Teils Schlachtfohlenproduktion.

Zurück zu den Pferderassen