Gidran

Gidran
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  Zuchtgebiete, Gestüte:


  Geschichtliches:








Edles, im Anglo-Arabertyp stehendes Reitpferd welches früher der Kavallerie diente und heute als Wirtschaftspferd verwendet wird.
kleiner Kopf mit kurzen Ohren, schöner Hals und gut gelagerte Schulter, kräftiger Rücken mit ausgebildeter Nierenpartie, korrekt gestellte Gliedmaßen; manchmal etwas weiche Fesselung
150 - 162 cm
meist Fuchs mit vielen weiße Abzeichen
lebhaftes Temperament, nicht selten schwierig im Umgang
Lange, flache und schwungvolle Bewegungen im Schritt und Trab; elegantes und ausdauerndes Galoppiervermögen
Ungarn, Comitat Csanád; Gestüt Mezöhegyes; Reinzucht heute vor allem im Gestüt Sütveny. Nachzuchtgebiete in allen Nachfolgestaaten der ehemaligen k.u.k. Donaumonarchie
Die Zucht wurde 1816 in Babolna/Ungarn mit dem, von Baron Fechtig aus Ägypten, importierten (Siglavy-)Araberhengst Gidran begründet. Sein Sohn Gidran II aus der andalusischen Stute Arrogante gilt als der eigentliche Stammvater der Zucht. Ab 1862 ging durch Zufuhr von viel Englischem Vollblut fast der orientalische Charakter der Rasse verloren. Als Gegenmaßnahme der Zucht in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts erfolgte der Einsatz einiger geeigneter Araberhengste zur Blutauffrischung, wodurch der Anglo-Arabische Typus wieder betont wurde.

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