Brandenburger (Warmblut)

Standing Ovation v. Sandro Khan - Azur Depaulstra - Onyx, Körungssieger 2002 anlässlich der Neustädter Pferdewoche
  Typ und Verwendung:


  Aussehen:



  Größe:
  Farbe:
  Charakter:
  Mechanik:

  Zuchtgebiete, Gestüte:

  Geschichtliches:









  Wichtiges:


Kräftiges aber edles Warmblutpferd, welches in Typ und Kaliber zwischen Ostpreuße und Hannoveraner steht. Hervorragend für Dressur und Springen geeignet, auch als Fahrpferd sehr gefragt.
Der Brandenburger steht im Rechteckformat auf einem langen kräftigen Hals, der in eine lange flache Schulter und einen gut ausgeprägten Widerrist übergeht. Die Kruppe ist stark bemuskelt und endet in einem gut angesetzten, schön getragenen Schweif.
ca. 160 - 170 cm
Braune, Füchse, Rappen, wenige Schimmel
Er ist ein leistungsbereites und vielseitig verwendbares Reitpferd.
langer Schritt; energischer, fördernder Trab; bodendeckender, elastischer Galopp und ausgezeichnetes Springvermögen
DDR; Bezirk Potsdam (ehemalige Mark Brandenburg, Altmark etc.), Haupt- und Landgestüt Neustadt an der Dosse.
Basiert ursprünglich auf bodenständigem märkischem Pferd, das durch Einfluß des Haupt- und Landgestüts Neustadt (ehemals "Friedrich- Wilhelm"-Gestüt), gegründet 1787, hinsichtlich Zufuhr orientalischen und nach 1845 vor allem Trakehner Blutes Prägung erfuhr. Bedeutender Einfluß durch den Hauptbeschäler Turcmainatti, der vermutlich Akhal Tekkiner war, nicht wie oft behauptet Araber.
Nach 1840 in Brandenburg eingesetzte Oldenburger und Kaltblüter als Reaktion auf zu edel gewordene Landgestütshengste bewährten sich nicht, jedoch bis 1944 regelmäßiger Einsatz Hannoveraner Blutes. Heute bei den Hengsten Dominanz der hannoverschen A- und F-Linie.
1922 wurde der Verband brandenburgischer Pferdezüchter gegründet. Seit Anfang der 60er Jahre zusammen mit dem Mecklenburger im Edlen Warmblut der DDR vereinigt.

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